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Erkenntnisse eines Stadtmädchens

Dezember 20, 2012

Wenn man Besuch aus der Heimat ins Lieblingslokal mitnimmt, kann man sich sicher sein, dass genau an diesem Abend überhaupt nichts los ist bzw. mindestens drei eigenartige Typen herumsitzen und komische Stimmung verbreiten. Grr.

Jeder sollte iiirgendwann mal einen Kinofilm von der ersten Reihe aus gesehen haben – nur um mitreden zu können, wie scheiße das eigentlich ist. Nach über zwei Stunden James Bond hätte ich eine ausgiebige Nackenmassage gebraucht. Das kommt davon, wenn man Männern die Kinoauswahl und das Karten kaufen überlässt.

stadtmaedchen1

Manchmal werde ich dem Klischee meiner Haarfarbe halt doch gerecht. Lasst NIEMALS das Auto im Großstadtdschungel stehen und geht dann plaudernd davon ohne zu schauen, in welcher Straße ihr eigentlich steht. Zwei Stunden in der Kälte Auto suchen ist nicht unbedingt amüsant.

Warum gibt’s in St. Pölten auf jedem Christkindlmarkt so geniale Öfen, die unheimlich fein wärmen und in Wien friert man sich an so ziemlich jedem Punschstandl der Stadt den Arsch ab? Ich hätte mir nie gedacht, dass sich Wien von St. Pölten was abschauen kann..

Ich gebe schön langsam die Hoffnung auf, dass ich in dieser Stadt irgendwo einen Friseur finden werde, mit dem ich wirklich zufrieden bin (und den ich mir auch leisten kann..). Mir ist glücklicherweise danach nie zum Weinen zumute, aber es überwiegt immer dieses So-Lala-Gefühl. Dass man mich ein zweites Mal sieht, ist die große Ausnahme und auch diesmal werde ich höchstwahrscheinlich wieder wechseln. Tipps werden dankend angenommen.

Muss man verrückt sein, um sich jetzt auf die Mariahilferstraße zu wagen? Vermutlich.. aber so ist es nun mal, wenn man sich wie immer ziemlich knapp um die Geschenke kümmert. Immerhin war es sogar weniger schlimm als erwartet – ich wurde nicht zertrampelt!

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