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Friedhofsfreuden

Juni 3, 2014

Ich habe gehört es kursieren wilde Gerüchte, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich auf Friedhöfen nicht wohl fühlen. Ich weiß nicht, ob das nur für diese Menschen oder vielleicht auch generell irgendwie gruselig klingt, aber ich mag Friedhöfe. Ich mag die Atmosphäre, ich mag verwachsene, alte Grabsteine, ich mag, wenn in der Dämmerung die Lichter in den typischen roten Grablichtern flackern.

friedhofDem Ganzen setzen fette, unglaublich süße Feldhamster und Füchse dann das Krönchen auf. Um das wilde Friedhofsleben beobachten zu können, muss man allerdings gar nicht in den großen, grünen Zentralfriedhof – ein Ausflug nach Meidling reicht vollkommen. Ich habe ja schon gelesen, dass im Meidlinger Friedhof viele der Tierchen zu Hause sind, aber dass uns bei unserem Spaziergang gleich drei dicke Feldhamster (die teilweise minutenlang um uns herumwuselten ohne die Flucht zu ergreifen) und sogar ein Fuchs über den Weg laufen, hätte ich mir dann doch nicht gedacht. Bei der sich ab dem ersten Hamster eingestellten Verzückung und Begeisterung (meinerseits zumindest) kann man dann auch schon mal die Zeit übersehen – gut, dass die Tore und Mauern rund um die vielen Gräber doch recht leicht zu überwinden sind, falls man von den Wärtern eingesperrt wurde.

  1. Ich liebe Friedhöfe ebenfalls, hat wohl auch damit zu tun dass ich als Kind mit meiner Oma am Friedhof spazieren war, was etwas komischer klingt es tatsächlich ist 😉 ein Spaziergang am Friedhof ist so schön ruhig und wie du schon gesagt hast, läuft einem oft ein Tierchen über den Weg. Muss mich auch mal wieder zu einem aufmachen und die Feldhamster vor meine Kamera bekommen 🙂

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