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Mag ich

Juni 22, 2014

IMG_20140603_155142Vor Kurzem habe ich in einem meiner geliebten Büchertauschregale wieder mal ein Schmuckstück gefunden. Es trägt den Titel „… mag ich, mag ich nicht“ und in dem Buch haben berühmte Schriftsteller und Künstler wie Paolo Coelho oder John Irving in Listen niedergeschrieben, was sie so mögen – oder eben auch nicht. Das Büchlein ist klein und entzückend und mir wäre lieber es hätte so um die 500 Seiten mehr. Oder 1000. Mindestens. Und weil ich meine Kurzbeschreibung schon vor einigen Jahren in diesem Stil verfasst und ich die ganze Zeit über nie wirklich etwas ergänzt/verändert habe, kommt jetzt ein kleines Update. Obwohl man eh ständig aus den Artikeln herauslesen kann, was ich so mag und was ich nicht mag. Trotzdem. Weil ich gerne „mag ich/mag ich nicht“-Listen schreibe. Und sie bestimmt auch irgendwer gerne liest. Vielleicht sogar so gerne wie ich. Los geht’s heute mit vielen positiven Kleinigkeiten meines Lebens – der zweite, nicht so feine Teil folgt (hoffentlich) in Kürze. Die Spielregel im Buch ist jeweils nicht mehr als 40 Dinge aufzuzählen – ich will das Ganze nicht ausufern lassen und werde mich auch daran halten.

Ich mag:
wenn im Kino das Licht ausgeht, die Zahl 9, frisch bezogene Bettwäsche, Urban Exploring – Fotos von verlassenen Häusern, Fabriken, etc. (selbst dort sein auch, aber das passiert leider nicht allzu oft), die blaue Stunde, Füllfedern, Pflastersteine, etwas Verliehenes zurückbekommen, etwas Geliehenes zurückgeben, den britischen Akzent, morgens mindestens eine Stunde Zeit für mich zu haben, Knoblauch, wenn jemand meine Referenzen sofort versteht, zufällig genau hinzuschauen, wenn Straßen-/Gebäudebeleuchtungen ein-/ausgeschaltet werden, sich Blümchen hinter’s Ohr stecken, Kirschkerne ausspucken, Mysterien, Farbstifte spitzen, Flieder, lange Autofahrten (als Beifahrerin), bei Bandproben zuhören, den Geruch von frisch gedruckten Magazinen, das knisternde Geräusch, das die Nadel anfangs auf einer Vinylplatte macht, das wohlig-ausgepowerte Gefühl nach sportlichen Betätigungen, Apfelstrudel, erste Begegnungen, die sich gleich vertraut anfühlen, zufällig interessante Inserate zu finden, barfuß über’s Gras spazieren, Dachterrassen, mit dem WM-Fieber angesteckt zu werden, zufällig alte Bekannte treffen, die ich schon ewig nicht mehr gesehen habe, bei großem Durst etwas Eiskaltes mit Kohlensäure trinken, durch Haare wuscheln, Zeit und Motivation haben neue Blogposts zu schreiben, neue Blogposts online zu stellen,…

…und was magst du so?

  1. Hallo Lyra,

    viel, was du magst, mag ich auch.

    Außerdem mag ich noch Katzen, Kuchen backen, Dinge basteln, Tagträumen, Radfahren, Fotos machen, Bücher lesen, Bilder malen, gemalte Bilder anschauen, die grüne Ampel erwischen, beim Radiohören mitsingen, Flohmärkte, Ferien, den See ohne die vielen Leute, Bauernmärkte, Museen, Zitronenschale, Strohhalme, Kinositze und Klebeband.

    Liebe Grüße!

  2. Schöne Liste, ein bisschen von mir: während einem schönen Traum nicht aufgeweckt zu werden, wenn mein Ohrwurm zufällig irgendwo gespielt wird, einen Sitzplatz in der U Bahn zu ergattern nach einer anstrengenden Schicht, Tschisi Eis schlemmen und reife Erdbeeren essen 🙂

  3. Zitronenkuchen, Meeresrauschen, Motorrad fahren, Katze Flauschen, mit Freunden treffen, Sommer Sonne und Wärme genießen, Lachen bis der Bauch wehtut, über die nächste Reise sinnieren, komplett unter Wasser zu tauchen, gutes Essen, Familie, ein Buch, dass ich nicht mehr weglegen kann, laut im Auto mitzusingen, Lob bekommen, Kirsch-Schoko-Nuss-Kuchen von Mama, …
    🙂
    Schön.
    Liebe Grüße
    Christina

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