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Wiener Blicke und Wilde Schweine

September 18, 2014

lt2Man weiß manchmal erst, wovor man Angst hat, wenn man damit konfrontiert wird. Ich weiß jetzt: Ich habe Angst vor Wildschweinen. Also so ein bisschen. Nur eine Spur. Ganz leicht. Zumindest wenn ich sie bei Dämmerung neben mir aus dem Gebüsch hüpfen sehe oder das Gefühl habe, dass sie auf mich zustürmen wollen, um unser Picknickfutter zu plündern. Mir war schon bewusst, dass im Lainzer Tiergarten einige dieser braun-wuscheligen Schweinchen unterwegs sind, aber ich war mental nicht unbedingt darauf vorbereitet, dass sich diese nur ein paar Meter neben uns aufhalten werden. Ja, ich weiß.. die Viecherln sind nicht wirklich gefährlich – Belehrungs-Kommentare eurerseits sind nicht unbedingt nötig (ich weiß, wie man Google verwendet). Aber so ein Keiler kann schon ganz schön bedrohlich ausschauen, wie ich finde. Glücklicherweise haben alle Wildschweine, die uns über den Weg gelaufen sind, das Weite gesucht und wir durften unsere Obst-, Kuchen- und Knabberschätze selbst verspeisen. Und zwar mit wunderbarem Ausblick. Es war ein Montag, es war später Nachmittag und somit waren wir auf der großen Wiese der Lichtung „Wiener Blick“ so gut wie allein. Hach. Schön.lt1Allerdings wird der Rückweg durch den Wald nach Sonnenuntergang ziemlich finster. Eventuell auch ein klein wenig unheimlich. Also unbedingt jemanden mitnehmen, bei dem man sich vertrauensvoll einhaken und im Zweifelsfall festkrallen kann. Und jemanden, der klettern kann. Für den Fall, dass der Herr Wärter sein Häuschen schon verlassen und die Tore von außen zugesperrt hat…

  1. Na ja, wer hat nicht Angst vor Wildschweinen, oder auch Respekt. Beim Familienausflug mit zwei Kindern im Sparbacher Tiergarten im Juli gab es außer großem Schrecken, eine zerbissene Tasche, Block und alle Zeichenutensilien zerbissen, oder gefressen und einen Biss in den „Hintern“.

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