Alltag | Begegnungen | Kinkerlitzchen des Tages | Lebenszirkus

Kinkerlitzchen des Tages

Dezember 2, 2014

„Das Kinkerlitzchen – in seltenen Fällen auch Kinkerklitzchen genannt – bezeichnet eine Kleinigkeit. Der Ausdruck wird meistens gebraucht um die Belanglosigkeit der als Kinkerlitzchen bezeichneten Sache hervorzuheben.“ (mundmische.de)
kldtem
Heute: Erfolgs-Meldungen

Letztens habe ich mich gefragt: Ist es okay, sich bei Erfolg zu melden? Angenommen man hat eine lose Bekanntschaft, die jetzt ziemlich erfolgreich in der österreichischen/deutschen Musikszene unterwegs ist: Ist es in Ordnung, jetzt nach langer Zeit wieder einmal eine Nachricht zu schreiben, obwohl man schon ewig nichts mehr miteinander zu tun hatte? Natürlich kommt es auch darauf an, wie man sich meldet – ist es nur eine nette Gratulation oder sind es Zeilen, die darauf abzielen, am Kuchen mitzunaschen. Ich habe mich gefragt: Würde ich mich überhaupt über Glückwünsche freuen, wenn sich die Person vorher schon jahrelang nicht mehr gemeldet hat? Würde ich mir denken „Ach, jetzt auf einmal? Joa danke.. kannste dir sparen.“? Oder wäre es schön, doch wieder etwas von einem alten Bekannten zu hören? Ich habe mich viel gefragt, aber kaum Antworten gefunden. Ihr vielleicht?

♦ Kleinigkeiten, Nichtigkeiten, Firlefanz, Unsinn, Lächerlichkeiten, Kleinkram, Lappalien und Nebensächlichkeiten, über die ich nachdenke. Die mich zum Lachen bringen oder mich wütend werden lassen. Die Freudensprünge auslösen oder ein Stirnrunzeln hervorrufen. Die mich bewegen. Die mir trotzdem irgendwie wichtig sind. Das sind meine Kinkerlitzchen. ♦

  1. ich denk, es kommt auf die umstände an, wie der kontakt geendet hat – und auf die art, wie er wieder aufgenommen wird. manchmal ist ein anlass genau das richtige, um distanz zu durchbrechen, man muss aber die richtigen worte finden um nicht in der falschen kehle stecken zu bleiben.

Kommentar verfassen

Folge mir

Folge mir per email

%d Bloggern gefällt das: