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Für leiwand gegen oasch

von am Juni 29, 2014

Oh du..

oaschleiwand.S. ummersale: Wann kauft die Durchschnittsfrau eigentlich ihre Bikinis ein? Anfang Mai? Ich kann mich immer erst dazu durchringen, wenn in den Schaufenstern schon die fetten SALE-Tafeln hängen und der Sommer rein Kaufhaus-technisch schon wieder fast Geschichte ist. Das hat zur Folge, dass ich mich durch die unmöglichsten Größen wühlen muss, um irgendwo noch ein Oberteil zu ergattern, das zumindest halbwegs gut sitzt. Und hört mir bloß auf mit „Bestell doch online!“. Ich habe keine Ahnung, welche Drogen die DesignerInnen von Bademode so schlucken, aber irgendetwas läuft da gewaltig schief. Wie kann es bitte sein, dass ich teilweise ein D-Körbchen mit in die Kabine nehmen muss (von dem ich unter „normalen“ Umständen weit entfernt bin), damit meine Oberweite einigermaßen gut eingepackt ist? Bei Online-Bikini-Einkäufen müsste ich ca. 15 verschiedene Größen bestellen und im angenehmsten Fall alle 15 wieder zurückschicken. Ich hätte ja noch so einiges zu raunzen (z.B. Lichttechniker, die für Umkleidekabinen zuständig sind – Wollen Kaufhäuser eigentlich, dass wir etwas einkaufen oder schreiend und frustriert davonlaufen?), verschone euch aber damit. Am Ende meines Summersale-Wahnsinns (ich musste ja auch an einem Samstag Nachmittag einkaufen gehen..) bin ich dann doch ganz glücklich mit einigen Stücken im Sackerl heimgegangen. Das ganze Drumherum: Oasch. Ausbeute und Gefühl danach: Leiwand.

Besu .C. h: Ich freu mich ja generell immer, wenn ich Besuch aus der Heimat bekomme. Noch schöner, wenn es eine gute Freundin ist, die sich schon lange nicht mehr in Wien blicken hat lassen. Noch schöner, wenn wir wunderbares Wetter erwischen und so mit am Naschmarkt gekauften Kirschen und Erdbeeren im Burggarten sitzen können. Noch schöner, wenn im Museumsquartier „Ja, Panik“ ein gratis Konzert geben. Noch schöner, wenn der Besuch mein Lieblingslokal genauso gut findet wie ich. Noch schöner, wenn die Freundin Wien nie so toll fand und nach den paar Tagen ihre Meinung komplett ändert. Leiwand!

.H. eimat: Bei meinem letzten Heimatbesuch stellte sich bei mir eine hoffnungslose Verliebtheit ein. Jedoch hatte das nichts mit Romantik zu tun – es war mehr ein herzerwärmendes Muttergefühl. Oder so. Die Ziege von unseren Nachbarn, die im Sommer auf dem Feld neben unserem Haus wohnt, hat mit der Geburt ihrer zwei kleinen Geißlein tatsächlich auf meine Heimkehr gewartet. Oder so. Auf jeden Fall konnte ich nicht anders als sie täglich 2x zu besuchen, sie ausgiebig zu streicheln und ihnen bei den ersten tollpatschigen Geh- und Trinkversuchen zuzuschauen. Die Schafe mussten sich somit sehr bemühen auch ein bisschen meiner Aufmerksamkeit zu erhaschen. Der Schmerz der Eifersucht hat eins sogar dazu getrieben mir in den Finger zu beißen. Oder so. Allgemein die Tage in der Heimat: Leiwand.

.Ö. sterreichische Behörden: Da soll noch einer sagen die Österreichischen Behörden arbeiten langsam! Ich bin noch immer ganz verzückt, dass der Herr Briefträger nur drei Tage nach meiner Beantragung mit meinem neuen Reisepass vor der Tür stand. Schon gewusst, dass man im Internet die Wartezeiten der Magistratischen Bezirksämter abrufen kann? Grandios. Dieser feine Service hat mir viele Minuten – wenn nicht sogar Stunden – auf einem Sessel zwischen grantigen Wartenden erspart. Früh aufstehen, Passfotos in blöden Automaten knipsen (vor denen schon andere ungeduldig warten und genau hören, dass man bei der Ansage „Sind Sie mit diesem Versuch zufrieden?“ auf „Nein“ drückt) und generell Amtswege erledigen: Oasch. Das Ganze für die nächsten 10 Jahre wieder hinter mir haben: Leiwand.

Do .N. auinselfest: Nachdem es letztes Jahr so angenehm war, habe ich mich auch heuer wieder auf die Insel getraut. Das sonntägliche Regenwetter hat mir die Motivation für einen zweiten Festival-Tag genommen, aber ich kann zumindest auf einen schönen DIF-Abend mit guter Musik und lustigen Gesprächen zurückblicken. Leiwand.

Fris .E. ur: Ich hab’s getan! Ich hab mir endlich meine langen Zotteln um ca. 30 cm verkürzen lassen. Mein Friseur hat mir nach fast nicht enden wollenden Begeisterungsstürmen über Länge, Farbe, Dichte und Struktur meiner Haare dann doch schweren Herzens abgeschnitten, was ich dringend weg haben wollte. Wieder Stufen in meinen Haaren. Nicht mehr ewig Föhnen. Nicht mehr gefühlte fünf Kilo auf meinem Kopf. Kein Rapunzel-Style mehr. Sommerfrisur ahoi! Leiwand. (Das komische Gefühl des Nackt-Seins kurz danach + kurzfristige Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war: Oasch.)

Gebu .R. tstag: Ich bin ein Zwillings-Juni-Geburtstagskind und hatte heuer das Glück, dass an meinem Tag die Sonne vom Himmel lachte und wir einen letzten Tisch in einer Strandbar am Donaukanal ergatterten. Das Glück, Freunde zu haben, die auch nach einer Stunde Schlaf und einem langen Arbeitstag auftauchen. Das Glück, Freunde zu haben, die mich gut genug kennen, um mir ausnahmslos wunderbare Dinge zu schenken, über die ich mich wahnsinnig gefreut habe. Das Glück, generell fabelhafte Freunde zu haben. Das Glück, am nächsten Tag ausschlafen zu können. Leiwand.

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.J. ulivorfreude: Nach dem Juni kommt der Juli! Ferien. Mädlsurlaub. Spanien. Valencia. Meer. Sonne. Strand. Karlsplatz. Popfest. Konzerte. Baden. Eis. Alte Donau. Kaiserwasser. Und noch viel mehr Schönes. Yayyy! Leiwand!

A .U. sflug: Am Fronleichnams-Feiertag haben wir uns zu dritt ins Auto gesetzt, um einige der großen Metropolen Österreichs abzuklappern. Ein guter Freund hatte in Linz zu tun und weil ich schon Jahre nicht mehr durch die Straßen Linz’ geschlendert bin, habe ich noch eine Freundin eingepackt, um gemeinsam in ebendiesen einen schönen Nachmittag zu verbringen. Am Abend durfte ich dann auch endlich den berühmten Griechen in St. Pölten kennenlernen, von dem mir schon so viel vorgeschwärmt und erzählt wurde (hier handelt es sich um ein Restaurant, keine Person!). Die Schwärmerei war jedoch keinesfalls übertrieben – köstlich war’s! Feiner Tag. Leiwand.

Bade .N.: Obwohl ich mich vorher schon ein wenig beschwert habe, dass das „Teich“ in „Wienerbergteich“ nach Schilf, Viecherln und viel zu viel „Natur“ klingt (ich liege lieber auf einem gestutzten, gepflegten Rasen und mag es nicht so unbedingt, wenn ich im Wasser Zeugs am Bein spüre), schaue ich mir dennoch gerne neue Plätzchen in Wien an. Davon abgesehen, dass wir relativ lange nach einem freien Schattenplatz suchten, die Familie neben uns bei 30 Grad einen Vodka nach dem anderen kippte und dort entweder nackt oder in durchsichtig werdender Unterwäsche gebadet wird, war es ein Tag, der glücklich machte. Leiwand.

WM- F .I. eber: Mit der sportlichen Wahnsinns-Krankheit lasse ich mich nur allzu gerne anstecken. Kaum zu glauben, dass ich in WM-Zeiten teilweise bei den männlichen Fußballgesprächen mitreden kann und ich mir sogar auch allein daheim viele Spiele reinziehe. Mehr Spaß macht es natürlich in Gesellschaft – Public Viewing mit unzähligen Deutschen bei einem Deutschlandspiel empfinde ich als eine der wenigen ÖsterreicherInnen als richtig cool und amüsant (Achtung: Keine Ironie!). Schwarz-rot-gold, meine Lieben, schwarz-rot-gold. Leiwand.

9,5:1,5 für leiwand – Somit ist leiwand offizieller Sieger UND Sieger der Herzen. Foul meinerseits vielleicht, dass ich den stressigeren und unschöneren Junikram gar nicht erwähne.. ach, mit einer gelben Karte kann ich gut leben. Oh du schöner Juni!

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Ein musikalischer Jahresrückblick

von am Januar 20, 2014

Leider habe ich es dieses Jahr auf kein Festival geschafft, aber das ein oder andere Konzert durfte mich dann doch als Gast begrüßen. Eigentlich ist die lästige Zeit der vielen unnötigen Jahresrückblicke schon längst vorbei, von einem kurzen Rückblick auf meine Konzert-Highlights 2013 werdet ihr jetzt trotzdem nicht verschont. Bitteschön.

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Das schrägste Konzert: The Darkness – Arena.
Ja, ich weiß. Es geht sicher noch um einiges schräger. In meinem Konzertjahr war allerdings nichts dabei. Justin Hawkins in seinen engen, freizügigen Kostümchen und mit der Kopfstimme, die keine Frau überträllern kann – herrlich. Und dieses skurrile Bärtchen erst! Wenn er sich dann auch noch auf den Schultern eines Securitys durch die Menge tragen lässt und die Frauen dabei seinen verschwitzen Körper antatschen und ihm in den Arsch kneifen, bin ich endgültig aus dem Häuschen.

Das aufregendste Konzert: Bastille, Biffy Clyro, Muse – Amsterdam Arena.
Ein fremdes Land, eine fremde Stadt, ein Stadion. Noch dazu hab ich Muse mit ihrer atemberaubenden Show das erste Mal live gesehen. Bastille sind nur wenig später in die Höhe geschossen und werden nach wie vor auf Musiksendern im Fernsehen und Radio auf und ab gespielt. Zu Biffy Clyro kommen wir weiter unten noch… Leider haben wir keine Stehplatzkarten mehr ergattert, aber es war trotzdem ein ganz besonderes Erlebnis.

Das sommerlichste Konzert: Sportfreunde Stiller – Donauinselfest.
Da ich wie gesagt auf keinem großen bezahlten Sommer-Festival war, gewinnen in dieser Kategorie die Sportis. Trägershirts die ganze Nacht, tolle Stimmung, Dosenbier und eine der sympathischsten deutschen Bands. Die Jungs muss man einfach mögen. Immer wieder. Hier gibt’s übrigens noch einmal meine DIF-Eindrücke zum Nachlesen.

Das einzigartigste Konzert: Bauchklang – Popfest.
Dass ich großer Fan vom Popfest bin, konnte man ja schon lesen. Und auch, dass sich Bauchklang jetzt eine Auszeit gönnen. Da die Stimmung vor der Karlskirche sowieso eine ganz besondere ist und es mit viel Pech auch sein könnte, dass die Jungs gar nicht mehr auftreten werden, war es ein einzigartiges Konzert und so riiichtig gut.

Das Konzert mit der meisten Frauenpower: Kitty in a Casket – Ottakringer Brauerei.
Da die anderen hier erwähnten Bands (und ich glaub sogar überhaupt alle Bands, die ich dieses Jahr sonst so gesehen habe) alle ausschließlich männlich besetzt sind, braucht es auch ein bisschen Frauenpower! Coole Musik, eine echt coole Frontfrau und eine coole Location. Herz was willst du mehr.

Das Konzert, bei dem ich mich augenblicklich verliebt habe: Frank Turner – Arena.
Ach Frank. Ich weiß, du weißt, dass du großartig bist, aber ich sag’s dir trotzdem nochmal. Gesehen und geliebt. Nur nach Konzerten, die mich ein bisschen verzaubern, höre ich dann tage- oder gar wochenlang die Songs in Dauerschleife. Das war so eins.

Das heißeste Konzert: Alter Bridge – Gasometer.
Na gut. Nicht unbedingt ein Highlight, das ich wiederholen möchte. Der Typ, der für die Klimaanlage in der Konzerthalle zuständig war, hatte wohl verschlafen. Oder war beim Staubsaugen. Das Konzert war ausverkauft, die Temperaturen unerträglich. Kurz bevor meine Haare zu tropfen begannen, ist der Typ dann doch noch aufgetaucht. Nichts desto trotz war das Konzert ziemlich gut. Vielleicht sogar ein bisschen mehr als das.

Das heißersehnteste (und beste!) Konzert: Biffy Clyro – Gasometer.
Jaaa.. was soll ich sagen. Nachdem ich Simon, James und Ben in Amsterdam als Vorband gesehen habe (ich hab sie allerdings vorher schon gekannt), war ich hoffnungslos verliebt. Selten hab ich mich auf ein Konzert so gefreut. Und nach diesem genialen Konzert hab ich mir auch noch den Drumstick gekrallt (mit dem ich seither jede Nacht kuschle.. oder so). Ein Abend, der mich heute noch lächeln lässt.

Das winterlichste Konzert: The Prodigy – Fridge Festival.
Das war zwar nicht wirklich meine Musik und Festivals im Winter sind auch nicht so ganz mein Ding, aber das Event an und für sich war trotzdem ziemlich genial. Einen Bericht von mir über den ganzen Festivaltag findet ihr hier.

Joa, das war’s. Auf in ein neues Konzertjahr!

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