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Kinkerlitzchen des Tages

von am Juni 30, 2014

„Das Kinkerlitzchen – in seltenen Fällen auch Kinkerklitzchen genannt – bezeichnet eine Kleinigkeit. Der Ausdruck wird meistens gebraucht um die Belanglosigkeit der als Kinkerlitzchen bezeichneten Sache hervorzuheben.“ (mundmische.de)

morgenHeute: Morgenglück

Am 13. Juni (Freitag, 13.!) hatte ich eines dieser bösen Seminare, die von neun Uhr früh bis halb fünf Uhr am Nachmittag dauern. Wenn man dann gleich in der ersten Einheit eine Präsentation hat, vorher noch in einen Copy-Shop muss und zwei Straßenbahnen benötigt, um zur Uni zu gelangen, ist es nicht gerade klug, das Haus zu spät zu verlassen. Ich hab’s natürlich trotzdem gemacht. Eigentlich war es so gut wie unmöglich noch rechtzeitig zu kommen, aber wie durch ein Wunder hat sich absolut ALLES so ergeben, dass ich um kurz vor neun den Seminarraum betreten konnte. Der Aufzug war schon in meinem Stock, beide Straßenbahnen sind jeweils in der Sekunde gekommen, in der ich die Station betreten habe, im Copy-Shop war ausnahmsweise keine Schlange und auf meiner Kopierkarte befand sich noch genau die Anzahl an Kopien, die ich benötigte. Ich hatte sogar noch Zeit mir mein Referat noch einmal durchzulesen. Von wegen Pechtag!

 Kleinigkeiten, Nichtigkeiten, Firlefanz, Unsinn, Lächerlichkeiten, Kleinkram, Lappalien und Nebensächlichkeiten, über die ich nachdenke. Die mich zum Lachen bringen oder mich wütend werden lassen. Die Freudensprünge auslösen oder ein Stirnrunzeln hervorrufen. Die mich bewegen. Die mir trotzdem irgendwie wichtig sind. Das sind meine Kinkerlitzchen. 

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Begegnungen | Wien

Feiertagsmorgen

von am Oktober 26, 2012

Die Nebelschwaden hängen über Wien, am Heldenplatz kann man wieder mal Panzer und Eurofighter bestaunen und nachmittags könnte man sogar dem Herrn Bundespräsidenten die Hand schütteln, wenn man möchte. Ich verzichte allerdings aufs eine sowie aufs andere. Heute Vormittag habe ich bei meinem Gang in die Küche, um mir meine tägliche Koffeindosis zu holen, einen Freund auf meiner Couch vorgefunden, der es wohl gestern nicht mehr nach Hause geschafft hat. Ich war übrigens brav daheim und habe an meiner Arbeit geschrieben (das macht mich fast ein bisschen stolz). Den Besuch hat mein Mitbewohner mitgebracht. Aber ich find’s ganz nett meinen morgendlichen Kaffee mit jemandem zu trinken, den ich doch schon länger nicht mehr gesehen habe. Da ich gestern jedoch irgendwie total verpeilt habe, dass der Billa um’s Eck seine Pforten heute nicht öffnet, schaut es mit dem Frühstück etwas schlecht aus. Deswegen werde ich mich nach einem kurzen Einkuscheln auf der Couch (hoffentlich hat das Feiertagsprogramm etwas Nettes zu bieten) unter die Dusche schwingen und mir mein Futter anderswo holen. Und da meine Arbeit gestern endlich abgegeben wurde, heute nicht artig zu Hause bleiben.

Einen schönen Nationalfeiertag wünsch ich!

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